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Windows 32-Bit

RUBiN-HWP® ist eine Windows 32-Bit-Anwendung. Wir arbeiten derzeit am der Entwicklung einer 64-Bit-Version, welche mit größeren Datenbanken enorme Geschwindigkeitsvorteile bietet. Dies trifft vor Allem auf unsere Anwender im Bereich Elektro und SHK zu, wo oftmals mehr als 500.000 Artikel verwaltet werden müssen.

Client-Server-Technologie

Das sichere Speichern und Verwalten sensibler Firmendaten gehört zu den Kernaufgaben einer Handwerkersoftware bzw. deren Datenbank. Wir verwenden im HWP daher eine hochwertige, schnelle und absolut zuverlässige Client-Server-Datenbank.

Was bedeutet der Begriff "Client-Server" überhaupt? Für den Laien verständlich ausgedrückt ist es nichts anderes als die strikte Trennung von Programm und Datenbank. Der Datenbank-Server läuft als Windows-Dienst im Hintergrund, und der Client (das Programm) holt sich die benötigten Daten von der Datenbank, ändert/erfasst sie, und erteilt dem Datenbank-Server den Auftrag die Änderungen durchzuführen. Das ist der alles entscheidende Punkt: Nur der Datenbank-Server hat Zugriff auf die Daten, niemals die Anwendung selber.

Man kann es sich in etwa so vorstellen: Der Chef (der Client) erteilt dem Arbeiter (dem Datenbank-Server) Befehle, und dieser führt sie aus. Das gilt auch, wenn mehrere Chef's (Clients) vorhanden sind. Sie selber arbeiten niemals etwas, sie geben nur Anweisungen. Wir können uns gut vorstellen was dabei herauskommt, wenn es sich um einen guten Arbeiter handelt, der seine Aufgaben gewissenhaft, schnell und schön exakt der Reihe nach ausführt: Die Qualität der Arbeit stimmt.

Ganz anders sieht es bei den sogenannten Desktop-Datenbanken (wie z.B. Access, dBase, Foxpro, Paradox) aus. Hier arbeitet der Chef selbst, d.h. jeder Client hat selber Zugriff auf die gespeicherten Daten. 2 und mehr Chef's auf einer Baustelle? Logisch, dass das Stress gibt. Anmerkung: Den hatten wir auch, als wir in der ersten Windows-Version des HWP noch die BDE (Borland-Database-Engine) verwendeten.

Einen wichtigen und entscheidenden Vorteil hat im Gegenzug dazu die Client-Server-Technologie: Der Datenbank-Server läuft in einem eigenen Speicherbereich (im Netzwerk auch nur eine einzige Instanz davon auf dem Server) unabhängig von allen anderen Anwendungen. D.h. kein störrisches Programm kann den Server "aus der Ruhe bringen". Es leuchtet darum wohl ein, dass eine Client-Server-Datenbank in allen wichtigen Bereichen einer Desktop-Datenbank weit überlegen ist.

MDI-Technik

MDI steht für Multiple Document Interface und bedeutet, dass mehrere Fenster innnerhalb einer Anwendung gleichzeitig geöffnet sein können. Im RUBiN-HWP® können darum beispielsweise gleichzeitig die Kundenverwaltung und die Auftragsbearbeitung geöffnet sein. Auf Tastendruck oder Mausklick kann man zwischen den geöffneten Fenstern umschalten. Man kennt das zum Beispiel von den Textverarbeitungen, wo man ebenfalls schnell zwischen den Dokumenten wechseln kann.

In Handwerkerprogrammen wird die MDI-Technik eher selten angewendet, weil die Implementierung sehr viel zusätzlichen Programmier-Aufwand macht. Oftmals ist dieser Aufwand zu hoch, oder das Verhalten gar nicht erwünscht. Aus diesem Grund gibt es auch im HWP einige modale Fenster. D.h. sie werden so lange angezeigt, bis der Anwender das Fenster expizid schließt.