Netzwerkinstallation PDF Drucken E-Mail

Es ist so einfach . . .

Immer mehr Anwender trauen sich die Installation einer Software zu. Der Grund dafür ist, dass die Installationsprozedur heutzutage so einfach ist wie nie zuvor. Wenn es aber um die Installation in einem Netzwerk geht, sieht die Situation oftmals ganz anders aus. Die Aufgabenstellung ist für einen "Normal-Anwender" schlichtweg zu komplex: Freigaben müssen erstellt, Berechtigungen gesetzt, Netzwerklaufwerke definiert werden, um nur die häufigsten Aufgaben zu nennen. Ein Fachmann muss her. Das kostet Zeit und Geld. Nicht nur bei der Installation, auch bei der Wartung, denn bei der geringsten Störung versagen oft ganz einfache Mechanismen.

Das ist die Ausgangs-Situation. Wer an dieser Stelle eine technische Anleitung zur Installation unseres HWP im Netzwerk erwartet, hat sich schon geirrt. Wir wären nicht RUBiN, wenn es nicht auch in diesem Zusammenhang etwas Besonderes geben würde: Eine Plug&Play-Netzwerk-Installation.

Plug & Play - Netzwerk-Installation

Bedeutet im Klartext: Eine Netzwerk-Installation des HWP unterscheidet sich fast überhaupt nicht von der Installation eines einzelnen Arbeitsplatzes. Lediglich an einer einzigen Stelle im Installationsprogramm muss der Anwender angeben, welchen Status der zu installierende Arbeitsplatz bekommt. Der Rest passiert im Hintergrund automatisch. Einer der guten Gründe, warum wir beim Installationsprogramm nicht auf eine Standardlösung zurückgreifen, sondern es selber programmiert haben.

Netzwerk-Freigabe - Netzlaufwerk - Zugriffsrechte

All das sind Dinge, um die sich jemand der das HWP im Netzwerk installiert überhaupt nicht kümmern muss. Nicht, weil es im Hintergrund passiert (das wäre nicht der richtige Weg) sondern weil nichts davon benötigt wird. Wir brauchen also keinen freigegebenen Ordner auf dem Server, oder ein Netzlaufwerk. Wo nichts gebraucht wird, muss man auch nichts einrichten. Und, wo nichts ist kann auch nichts kaputt gehen. Aber wie funktioniert es dann?

Client-Server-Technologie

Unter [ Technik ] sind bereits einige grundlegende Client-Server-Merkmale beschrieben. In der (Netzwerk-)Praxis funktioniert es so:

  • Auf dem Netzwerk-Server läuft der Datenbank-Server als Dienst. Ihm wird automatisch (kann manuell geändert werden) die IP-Adresse des ersten Netzwerk-Adapters zugewiesen. Der Server wartet ständig auf Anfragen von Clients.

  • Der Client sucht beim ersten Programmstart auf allen lokalen IP-Adressen einen Datenbank-Server. Wird ein Datenbank-Server gefunden, teilt dieser dem Client seine IP-Adresse mit, und somit steht die Kommunikation.

Der Client speichert die IP-Adresse für alle weiteren Verbindungsversuche. Klappt es dann einmal nicht, wird automatisch repariert.

Reparatur-Funktion

Kommt unter einer gespeicherten/registrierten IP-Adresse keine Server-Verbindung zustande, wird automatisch wie beim ersten Start der lokale IP-Adressraum gescannt und ein Datenbank-Server gesucht. Bei Misserfolg wird der Scanvorgang einmal wiederholt. Hilft auch das nicht weiter, kommen zusätzliche Reparatur-Mechanismen zum Einsatz. Ist die Netzwerk-Verbindung in Ordung, wird i.d.R. auch die Reparatur-Funktion erfolgreich abgeschlossen.

Firewall

Jahrelange Beobachtungen und Problembehandlungen an der Hotline bestätigen es immer wieder: Wenn das HWP im Netzwerk nicht funktioniert ist das einzige und immer wiederkehrende Problem die Firewall. Bei Installationen vor Version 2014 einfach "nxServer.exe" zu den Ausnahmen hinzufügen, und gut ist es. Ab Version 2014 kann der Anwender bei der Installation wählen, ob die erforderlichen Firewall-Ausnahmen vom Installationsprogramm konfiguriert werden sollen.